Aktuelle Termine:Öffentliche Sitzung des Schulverbandes 29.03.10 |
Unsere Schulen: |
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Schulen im Nahbereichsschulverband Kappeln |
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Gorch-Fock-Schule Kappeln . Habertwedt (Grundschule mit den Standorten Kappeln-Ellenberg und Habertwedt in Grödersby und auslaufende Hauptschule in Kappeln-Ellenberg)
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Grund- und Gemeinschaftsschule Kappeln (Gemeinschaftsschule und auslaufende Real- und Hauptschule)
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| Grundschule Karby | Adresse in Google-Map |
Weitere Schulen anderer Schulträger |
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Klaus-Harms-Schule Kappeln (Gymnasium)
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| Hans-Christian Andersen Schule Kappeln (Förderschule) | Adresse in Google-Map |
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Berufsschule
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| Kaj-Munk-Skolen (dänische Grund- und Hauptschule) | Adresse in Google-Map |
Am 24.01. 2007 wurde das Schulgesetz in Schleswig-Holstein erneuert.
Es wurden neue Schulformen und neue pädagogische Konzepte in dieses Schulgesetzt zwingend vorgeschrieben. Dies machte es auch in unserem Bereich erforderlich, sich Gedanken über die Schulraumordnung seitens der politischen Gremien und der Schulführungen zu machen.
Gemeinsam wurde in vielen öffentlichen Sitzungen und in sehr vielen internen Beratungen ein konsensfähiges Konzept erarbeitet. Um die schulische Vielfalt in Kappeln zu gewährleisten, wurde im Bereich der Gorch-Fock-Schule ein pädagogisches Konzept zur Gründung einer Regionalschule und in Zusammenarbeit der Christopherus-Schule mit der Realschule ein pädagogisches Konzept für eine Gemeinschaftsschule ohne Oberstufenzweig entwickelt. Beide Konzepte wurden in öffentlichen Informationsveranstaltungen allen interessierten Bürgern vorgestellt.
Die Vorgaben des Schulgesetzes sahen eine Mindestanzahl von Schülern für die jeweiligen Schultypen vor. Diese Mindestanzahl wurde für die Regionalschule weder bei den Anmeldungen 2008 noch bei den Anmeldungen 2009 erreicht. Damit konnte eine solche Schule nicht eingerichtet werden.
Gleichzeitig war damit auch, in gewisser Weise durch die Entscheidung der Eltern, in der Folge ein Auslaufen der Hauptschule in Ellenberg ohne Fortführung weiterer Klassen in der Sekundarstufe besiegelt. Zudem war dadurch auch klar, dass die Gemeinschaftsschule entsprechend mehr Schüler aufnehmen muss.
Außerdem wuchs der Raumbedarf des Gymnasiums auf Grund der steigenden Schülerzahlen und der neuen pädagogischen Ausrichtungen (Gem. Schulgesetz) enorm.
Es mussten also wieder neue Überlegungen zur Schulraumordnung angestellt werden. So wurde ein neues Konzept entwickelt.
Seitens der Bürgermeister des Amtes Kappeln-Land wurde dabei stets die Wichtigkeit des Schulstandortes Habertwedt herausgestellt und es bestand im Schulverband stets Übereinstimmung darin, dass dieser Standort erhalten werden muss.
Dieses Konzept wurde seitens des Schulverbandes mit großer Mehrheit beschlossen und zum Ministerium gesandt.
Das Ministerium bat nun seinerseits die Schulen um eine Stellungnahme. Die zuständigen Schulkonferenzen (Gorch-Fock-Schule und Grund- u. Gemeinschaftsschule) haben jeweils eine positive Stellungnahme zu diesem Konzept abgegeben.
Unabhängig von diesem Konzept hat die Einführung des Jahrgangsübergreifenden Lernens (JÜL) an der Grund- und Gemeinschaftsschule dazu geführt, dass die Schülerinnen und Schüler nach Abschluss des zweiten Schuljahres den Schulstandort wechseln müssen. Die Einführung des JÜL erfolgte nach eingehender Beratung und Beschluss in der Schulkonferenz. Eine politische Einflussnahme auf dieses Konzept ist nicht möglich. Die Formulierungen in dem Schulgesetz sahen die Einführung des JÜL zwingend ab dem Schuljahr 2010/11 vor und unter diesem Aspekt war sicher auch die einmütige Entscheidung der Schulkonferenz zu sehen. Die Schulkonferenz der Gorch-Fock-Schule hatte sich gegen die Einführung des JÜL ausgesprochen. Mittlerweile wurde durch die neue Führung im Ministerium die Einführung des JÜL freigestellt.
Dies bedeutet, dass strenggenommen zur Zeit niemand berechtigt ist eine Entscheidung für die zukünftige pädagogische Ausrichtung des Grundschulzentrums zu treffen.
Deshalb haben die Schulleitungen zunächst vorgeschlagen, die jeweiligen pädagogischen Konzepte in den örtlichen Bereichen weiter zu führen.
De facto heist dies - JÜL in Habertwedt - klassisch von 1-4 in Ellenberg.
Dies musste zwangsläufig zu einer gewissen Unruhe seitens der Elternschaft führen, da die in Habertwedt eingeschulten Kinder nach dem zweiten Schuljahr nach Ellenberg wechseln müssten. So wurde mittlerweile der Vorschlag unterbreitet zusätzlich zu den JÜL-Klassen in Habertwedt möglicherweise eine dritte Klasse einzurichten. Auf Grund der bisher vorliegenden Schülerzahlen könnte dies möglich sein und würde dem Elternwunsch weitestgehend entgegenkommen. Eine definitive Entscheidung hierzu ist allerdings noch nicht gefallen.